Freitag, 5. August 2016

Endlich eine Lösung für ein kompliziertes Thema


Ihr Lieben, ich weiß ja nicht wie das bei euch so ist, aber bei uns ist das Thema Essen - speziell das Mittagessen ein heikles Thema. Weil die Große am liebsten nur Pfannkuchen, Kaiserschmarrn oder Hefeklöse essen möchte, gibt es von der Elternfront relativ oft vehemente Gegenwehr und daraus resultiert jedes Mal ein regelrechter Frust am Mittagstisch. 
Davon mal abgesehen, dass mir oftmals die Ideen ausgehen wie ich die Laune bei Tisch oben halten kann.
Dem Zwerg ist es im Prinzip relativ egal was Mittags so auf den Tisch kommt. Noch - die Betonung liegt auf NOCH - isst er alles und gerne.
Der große Mann hat eine nicht ganz so ausgeprägte Vorliebe für Süßes zum Mittag und mag eher herzhaft. Ja und ich probier auch schon mal gerne was aus und mag eher die "moderne" Küche mit Couscous & Co.



Um diesem Dilemma - hoffentlich - ein Ende zu setzen, hab ich mir dann etwas überlegt. Wie wäre es mit einem Plan. Einem Plan an dem genau festgehalten wird welches Gericht an welchem Wochentag der folgenden Woche auf den Tisch kommt.
Erstens: ich kann besser planen Zweitens: die Familie hat Mitsprache und Drittens: man kauft gezielter ein Viertens: das Essen wird für die Kinder visuell - denn unter manchen Gerichten können sich Kinder oft nichts vorstellen.

Die Idee dazu hatte ich ja eigentlich schon relativ lange. Nur die Umsetzung war mir bislang noch nicht so richtig klar. 
Vor ein paar Wochen habe ich mir dann beim Kaffeeröster eine Pinnwand gekauft. Eigentlich sollte die in Töchterleins Zimmer über dem neuen Schreibtisch glänzen, aber dazu kam es nicht.
Also stand sie da so rum und mir kam eine Idee. Warum damit nicht ab an unseren Kühlschrank. Dann fiel mir das alte Memoryspiel vom Speicher wieder ein und ich überlegte mir wie ich die am besten mit der Pinnwand kombinieren könnte.
Schließlich habe ich all meine alten Food Zeitungen aus der Versenkung gekramt und angefangen Essen auszuschneiden. Die Reißzwecke habe ich mit Kleber an der Rückseite meiner Kärtchen befestigt und die Wochentage auf die Pinnwand gestempelt. 
Fertig war er - unser neuer Essensplan:


Seit gestern wird nun fleißig Essen gepinnt und Pläne geschmiedet - so hatte ich mir das vorgestellt. Aber - sprechen wir in ein paar Wochen noch mal. Ich hoffe, dass die Wand dann immer noch hängt (und in der Zwischenzeit nicht abgefallen ist - den mitgelieferten Klebepunkten trau ich nämlich nicht so wirklich über den Weg) und ganz wichtig: die Begeisterung dann immer noch so groß ist wie momentan.

Wie plant ihr eure Mittagsgerichte? Habt ihr auch einen Plan oder entscheidet ihr spontan?
- und ist es nur bei uns so eine Katastrophe oder bei euch auch ;) ?
Ich bin gespannt auf euren Austausch und eure Erfahrungen


Ich wünsch euch ein wunderschönes Wochenende
♥lichst eure sehr zufriedene Nina

verlinkt bei: Freutag

Kommentare:

  1. Ich finde deinen Plan super und als solcher ein riesen Spaß für die ganze Familie!
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Sabine

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  2. :-)
    tolle Idee!
    Meine Große hätte überhaupt nichts dagegen, wenn es jeden Tag Mehl-/Milchspeisen geben würde *lach*. Der Sohn hat Phasen, da fragt er immer "ist das gesund?" - ja, wenn ich selbst gekocht habe, ist das immer gesund da kein industriell verändertes Fertiggericht... ähm ;-)
    Der Mann möchte gerade kein Fleisch und ich am wenig Kohlenhydrate...
    Hätten wir einen Chefschnippler, würden wir auch fleißig Obst essen. Eine Köchen wünsche ich mir manches Mal mehr als eine Putzfrau, so für den Alltag...
    liebe Grüße und viel Glück mit diesem System!

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  3. Meine Kinder essen eigentlich alles. Vorallem der Grosse (5 Jahre). Seit er herausgefunden hat, dass man etwas auf einmal gern haben kann, ist das mit dem probieren für ihn klar und er erklärt manchmal lauthals, dass er das dann schon mal gerne habe, nur jetzt noch nicht :-), aber er probiert.

    Der Kleinere ist heikler, doch er ist auch viel verschiedenes.

    Ich entscheide spontan was gekocht wird. Zum Teil so, dass ich um 11.00 in den Kühlschrank schaue und mir überlege, was das geben könnte. Im Moment ist auch immer Gemüse aus dem Garten dabei.
    Wobei die Gurken manchmal von den Kindern aufgegessen werden, bevor sie überhaupt bis in die Küche kommen. :-)

    Darüber bin ich sehr glücklich.
    Das schöne ist auch, dass beide Kinder Nudlen, Reis und Kartoffeln mögen und da lässt sich schon viel machen.

    Was bei uns überhaupt nicht gut ankommt ist Pizza!
    Der Grosse hat sie langsam gern, doch ist nicht viel. Der Kleinere isst fast nichts.

    Ich finde deinen Plan super. Vorallem weil du auch sagen kannst. Schau am Samstag gibt es dann "Burger" darauf kannst du dich freuen. Und die Kinder nicht nur das von heute vor augen haben sondern auch sehen, das es wieder anders wird.

    Ich wünsche dir viel Glück.
    (und für mich wünsche ich mir, dass unser dritter Sohn (er ist jetzt 5 Monate) genau so variantenreich isst wie die grossen zwei)
    Liebe Grüsse Eva

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  4. Das kenne ich nur zu gut, die unterschiedlichen Essenswünsche der Familienmitglieder. Wir haben das mit dem Essensplan auch schon mal versucht. Allerdings war uns dann oft nicht nach dem Gericht der gerade an diesem Tag auf dem Plan stand. Deshalb sammeln wir 7 Gerichte für eine Woche, kaufen die Zutaten dafür ein und kochen dann je nach Lust ein Gericht davon. Das funktioniert bei uns ganz gut.
    Ein wunderbares Wochenende wünscht Dir Katrin

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  5. Ab und zu dürfen die Kinder Ideen einbringen (meistens Pfannkuchen oder Fleisch). Eine mag Pasta, aber keine Kartoffeln. Und umgekehrt. Und so umgehe ich Konflikte, indem ich das Mittagessen bestimme. Es gibt jede Woche immer das Gleiche: Pasta, Reis, Kartoffeln, etwas mit Teig aus dem Ofen, Suppe, etwas mit Fleisch, Mais oder Couscous. Das tönt bestimmt etwas einseitig, aber ich variere immer mit den Zutaten. Und Gemüse ist immer dabei (auch versteckt) oder Salat.
    Es gibt auch Gerichte, dessen Zutaten ich immer zu Hause habe. ZB Tomatensuppe mit Fleischbällchen und Brotcroutons. Das ist ein richtiges Gute-Laune-Gericht. Es ist schnell gemacht und allen schmeckts.
    Neues probiere ich nur aus, wenn mein Mann zu Hause ist. Er ist ein Feinschmecker und übt Kritik, falls nötig. Schmeckts ihm nicht, koche ich ein Gericht nicht mehr. Meistens habe ich aber seine Stimme auf meiner Seite.
    Viel Spass beim Kochen
    Liebe Grüsse
    Milena

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